Ihr Pendler Gefühl trügt nicht – Darum dauert der Weg zur Arbeit wirklich länger…

A52, A46 oder auch die A3 dürften den meisten Autofahrern einen Mix aus Schweiß und Tränen in die Augen treiben – zumindest, wenn Sie Pendler sind. Morgens entspannt ins Auto, stressfrei auf die Autobahn auffahren und am Autobahnkreuz ohne große Probleme auf die andere Autobahn einfädeln.

Einen Traum den viele Pendler hegen, besonders im September.

Der September ist einer der stau-reichsten Monate im Jahr.  Zwar war der Verkehr während der Ferienzeit deutlich zurückgegangen (Berufspendler werden sich an diese schönen Tage gerne zurückerinnern), dafür hat der Staugott umso heftiger im September zugeschlagen. Laut ADAC ist der September bereits 2017 mit über 143.485 Kilometer Stau, einer der stau reichsten Monate gewesen. Dies macht sich auch dieses Jahr deutlich bemerkbar, viele Autofahrer bemerken die zurückgegangene Anzahl an Baustellen, haben aber trotzdem das Gefühl, dass es nach der Arbeit länger dauert bis man Zuhause, im Sportstudio oder im Trachtenverein ankommt.

Donnerstag ist es am vollsten auf den Straßen –  teilweise bedingt durch den „langen Donnerstag“ in vielen Firmen und Behörden, kommt es Donnerstags statistisch gesehen zu den längsten Staus. Durch den Wetterumschwung steigen im September besonders viele Berufspendler wieder auf das Auto um.

Verlorene Lebenszeit – das Pendlerleid ohne große Aussicht auf Besserung. Zwar hat der „Landesbetrieb Straßen NRW“ erst vor kurzem angekündigt, die Standstreifen weiter ausbauen zu wollen, um den Verkehr zu Stoßzeiten über eine zusätzliche Spur zu entlasten, doch wird dies erst in den kommenden Jahren in Angriff genommen.

Wichtig zu erwähnen: Bahnpendler haben es nicht einfacher – die Bahn hat im August nach eigener Aussage eine leichte Verbesserung der Gesamtpünktlichkeit aller Personenverkehrszüge und des Nahverkehrs erreicht, liegt aber im Gesamtpünktlichkeitsniveau hinter ihrer eigenen – und weit hinter der Erwartung vieler Bahnfahrer.

 

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