Post-Holiday-Syndrom – Die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz

Mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer freut sich nach dem Urlaub auf die Rückkehr zu Ihren Kollegen, dem Arbeitsplatz oder auch zum geliebt-gehassten Chef(m/w/d). Eine der relevantesten Fragen die uns dabei treibt, ist die Frage nach der eigenen Unverzichtbarkeit – denn daran machen wir denn Stellenwert unserer Arbeit im Unternehmen aus. Wenn die hohe Anzahl an abzuarbeitenden E-Mails ein nie zuvor dagewesenes Ausmaß erreicht oder wir mit einem Stapel von Arbeit überrollt werden, wird uns zwar oft bewusst, dass wir eine enorme Rolle in unserem Unternehmen einnehmen, dennoch trägt das letzlich aber nicht zur Steigerung der Arbeitsmotivation bei. Die ersten Tage nachdem Urlaub erleben wir tatsächlich entspannter als die andern.
Oft dauert es bis wir uns wieder in unserem persönlichen Arbeitsrythmus eingefunden haben. Man gleitet in Gedanken ab und erinnert sich an die traumhaften Strände, den heißen Urlaubsflirt oder auch das grandiose Hotelbuffet und hinzukommt, dass alles sich nur wenige Stunden oder Tage zuvor abgespielt hat. Das Tief nach dem Urlaub dauert meist 72 Stunden und hält uns davon ab, in dieser Zeit unser Potential auszuschöpfen und etwas Wesentliches zu vollbringen.
Grade die hohe Arbeitsbelastung und vielleicht auch das monotone Büroumfeld sorgen dafür, dass sich unser Körper (und Geist) langsam wieder an den Büroalltag gewöhnen muss.
Wir müssen in „Gang“ kommen und das dauert nun mal seine Zeit.
Unsere Tipps, um wieder reinzukommen:
  1. Bewusst einen Gang zurückschalten – Niedrig gesteckte Ziele erreichen Sie einfacher und Sie holen sich die Motivation für größere Aufgaben.
  2. Schöne Mittagspausen draußen verbringen – Spazieren Sie doch durch den nah gelegenen Park oder flanieren Sie über die Einkaufsstraße, auch 30 Minuten wirken Wunder.
  3. Teilen Sie Ihre Urlaubserinnerungen – Das steigert neben dem Teamspirit auch den Gemütszustand, denn wer denkt nicht gerne an eine schöne Zeit zurück oder träumt von weit entfernten Traumländern.


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