Jetzt Online! NRW-Soforthilfeantrag – Das sind die Voraussetzungen

Corona-Soforthilfe ab jetzt Onlineum die wirtschaftlichen Folgen der Corona Krise abzufedern ist seit heute der von vielen kleinen Betrieben, Freiberuflern und Solo-Selbstständigen sehnsüchtig erwartete Soforthilfe-Antrag verfügbar. Die Soforthilfe richtet sich nach der Unternehmensgröße ausgehend von der Mitarbeiteranzahl zum Stichtag 31.12.2019. So bekommen Betriebe sowie Selbstständige mit bis zu 5 Mitarbeitern jeweils 9.000€, ab 5 Mitarbeitern 15.000 € und alle ab 50 Mitarbeitern sogar 25.000 € Zuschuss.

Der Antrag findet sich auf den Seiten der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unter folgendem Link:

https://soforthilfe-corona.nrw.de/  (Leider ist die Seite aufgrund der hohen Zugriffszahlen immer wieder überlastet)

In dem dazugehörigen Erklär video wird Schritt für Schritt erklärt wie Sie bei dem Antrag vorgehen müssen.

Um die Soforthilfe erhalten zu können, muss allerdings mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein, so dass LAND NRW:

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen sind
  • sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt. Rechenbeispiel: Durchschnittlicher Umsatz Januar bis März 2019: 10.000 Euro, aktueller Umsatz März 2020: 5.000 Euro. Kann der Referenzmonat nicht herangezogen werden (bei Gründungen) gilt der Vergleich mit dem Vormonat.
  • der Umsatz durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurde
  • die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass)

 

Folgende Daten werden in dem Antrag abgefragt:

  • Zur Identifikation ist ein amtliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, usw.) erforderlich.
  • Im Rahmen des Antrags ist die Handelsregisternummer oder eine andere Registernummer (soweit vorhanden) sowie das zugehörige Amtsgericht anzugeben.
  • Außerdem werden die Steuernummer des Unternehmens und die Steuer-ID eines der Eigentümer abgefragt. (Es macht Sinn, sich die verschiedenen Steuernummern bereitzulegen)
  • Abgefragt wird zudem die Adresse des Unternehmens, sofern diese von der Privatadresse abweicht.
  • Informationen zur Bankverbindung (IBAN + Kreditinstitut) des Firmenkontos für die Auszahlung.
  • Abgefragt wird außerdem die Art der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit.
  • Die Anzahl der Beschäftigten gerichtet nach der Wochenarbeitszeit.

 

 

Bild sowie -Text-Quelle: Land Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie
des Landes Nordrhein-Westfalen



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